Der Termin für das nächste gemeinsame Treffen steht schon fest. Es ist das Wochenende vom 27. bis 29. Juni 2024.
Erzählt Heimatfreunden, die dieses Jahr nicht dabei waren von unserem harmonischen schönen Treffen. Vielleicht macht es ihnen Lust, beim nächsten Mal mit dabei zu sein.
Bis dahin bleibt gesund und bleibt an unserer Seite.
Euer Heimatausschuss Weipert
Peter Bartl
Das Wetter war gut und die Stimmung auch.
Am Freitag ging es los. Erich Dick organisierte für den Freitag Nachmittag eine Wanderung auf den Hohenstein. Auf dem Rückweg ging es zum ehemaligen Steinbruch, von wo die Steine zur Erbauung der Herz-Jesu-Kirche gebrochen wurden.
In diesem Jahr feiern wir 70 Jahre Patenschaft mit der Stadt Gunzenhausen. Zu diesem Anlass haben wir den Bürgermeister der Patenstadt, Herrn Karl-Heinz Fitz mit seiner Frau Angelika, die Kulturbeauftragte der Stadt Frau Astrid Stieglitz mit Ihrer Mutter eingeladen. Auch eingeladen waren alle Stadträte von denen der 2. Bürgermeister Friedrich Kolb und der Stadtrat Gerald Brenner unserer Einladung gefolgt sind.
Erich machte am obersten Punkt beim Aufstieg Halt und erzählte, dass an diesem Punkt ein Aussichtsturm aus Holz stand, eine Art Gloriette, die aber in den letzten 55 Jahren von der Natur heimgeholt wurde. Er hatte ein Bild aus dem Familienalbum dabei, auf dem er mit Familienangehörigen bei dem Aussichtsturm zu sehen ist.
Vom Hohenstein, den Hausberg von Neugeschrei, hat man eine herrliche Sicht auf die Umgebung. Wir stiegen über den ehemaligen Steinbruch ab und gingen zum Neugeschreier Wasserspeicher, wo schon der Chef der Weiperter Wasserwerke, Herr Anton Langer, auf uns wartete. Er erzählte über die Geschichte des Leitungsbaus von Weipert und Umgebung. Als Kinder spielten wir viele Male am "Wosserheisl", das unsere Burg war.
Hans Seidl, der bis zur Aussiedlung im Jahr 1968 in Neugeschrei in der Bergstraße wohnte und zusammen mit seiner Schwester Petra und seiner Nichte Caro das erste Mal bei unseren Heimattreffen dabei war, stieg auf das Dach des Wasserhäuschens und machte dieses tolle Gruppenbild.
Um 17 Uhr begann die hl. Messe zum 125 Jährigen Bestehen der Herz-Jesu-Kirche. Danach gab es auf dem Kirchplatz Gegrilltes und Bier vom Fass. Milan Suchanek, führendes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Weipert, hat mit seiner Familie die Bewirtung organisiert und ausgeführt. Die Stadt stellte Zelte auf und stellte genügend Biergarnituren zur Verfügung. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Bürgermeisterin Frau Gavdunova und den Kulturbeauftragten der Stadt Petr Kratochvil für diese Hilfe. Überall auch beim Wasserhäuschen, war frisch gemäht, die Bäume waren geschnitten und alles war wieder einmal rechtzeitig aufgebaut und am nächsten Tag wieder aufgeräumt.
Gegen 21 Uhr löste sich die Gemeinschaft auf und am nächsten Morgen um 10 Uhr wartete schon der Bus. Der Bus war bis auf den letzten Platz belegt, das hat uns sehr gefreut. Das Ziel war Klösterle an der Eger.
Nach einer Führung durch das Schloss hat Pfarrer Audy die Kirche und die Grablege der Familie Thun für uns geöffnet. Es war sehr heiß an diesem Tag und der Aufenthalt nicht nur äußerst interessant sondern zugleich angenehm kühl. Danach machten wir eine Rundfahrt durch das Kurviertel Eugenie. An der Quelle kauften wir Wasser, das wir auf der Weiterfahrt nach Perstejn getrunken haben. Im Brauereigasthof Chalupnik mit dem Mittagessen auf uns wartete.
Hier das Kurhaus mit unserer ältesten Teilnehmerin Gretl Rücker, die 92 Jahre alt ist.
Nach dem Mittagessen ging es zu unserer letzten Station, der Kirche von Oberhals. Dort haben wir die Weihnachtskrippe aufgebaut, weil keiner der Teilnehmer die Gelegenheit hat zum Weihnachtssingen nach Oberhals zu kommen.
Um 16:30 Uhr waren wir wieder am Weiperter Bahnhof. Gerhard Scharf öffnete für Interessierte noch das Martinskirchlein, das er mit Spendengeldern, viel Engagement und Mithilfe anderer vor dem Verfall gerettet hat.
Am Abend trafen sich alle zum gemütlichen Beisammensein in Böhmisch Hammer in der Habsburg. Besonders eingeladen wurden zu den amtierenden auch die Altbürgermeister von Weipert und Bärenstein. In einer kurzen Ansprache wurde die Bereitschaft, eine Patenschaft für die Vertriebenen der Stadt Weipert zu übernehmen, gewürdigt. Allen Bürgermeistern wurde gedankt, dass sie sich immer und zu jeder Zeit für diese Patenschaft eingesetzt haben. Karl-Heinz Fitz bedankte sich mit einer Ansprache und es wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Die offizielle Feier findet am 12. Oktober in Gunzenhausen statt.
Lutz Röckert spielte deutsche und tschechische Weisen zum Zuhören und Mitsingen. Ein schöner Abend ging gegen Mitternacht zu Ende.




Am nächsten Morgen traf man sich zum Abschlussgottesdienst in der Dekanalkirche in Weipert. Alle Glocken erklangen. Die Vertreter der Neigeschraer Gmah und des Heimatausschusses Weipert verabschiedeten sich von allen Teilnehmern mit einem Gedicht von Hana Hentzschel
Heimat, welch ein Zauberwort,
beschreibt es doch diesen einen Ort,
der dich behütet und erhellt
bis Dein letzter Vorhang fällt.